Assessment für Hunde nBK© – Wichtige Links zum Beobachtungstraining: „Ich sehe was, was du nicht siehst.“

Liebe Assessment-Interessierte,

anbei habe ich die wichtigsten Links zusammengestellt.
Das nächste Assessment für Hunde nBK© findet am Samstag, den 11.November ab
10 Uhr statt.

Ausschreibung Assessment für Hunde nBK© am Samstag, den 11. November

Radiointerview zum Assessment für Hunde nach Bettina Küster © bei Karin Immler in der Hunderunde auf der Radiofabrik Salzburg

Das Assessment für Hunde nBK © ist keine Wissenschaft oder Fallstudie

1. Erkenntnisse zum Assessment für Hunde

Gute-Laune-dogs-Beobachtungstraining - Ich sehe was, was du nicht siehst

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Das Assessment für Hunde nach Bettina Küster ist keine Wissenschaft oder Fallstudie

Viele Menschen fragen sich, was Assessment für Hunde nBK © ist.

Assessment für Hunde nBK © ist kein wissenschaftliches Projekt oder eine Fallstudie.

Gehirn

Zuvor möchte ich noch etwas Lustiges zur Wissenschaft schreiben:

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Logbuch eines Wissenschaftlers.

Ein Wissenschaftler untersucht einen Floh, Zusammenhänge seines Lebens, seines Wohlbefindens.

Logbucheintrag Tag1:
Dem Floh ein Sprungbein ausgerissen,
Befehl ausgesprochen: „Floh, spring!“
Floh ist gesprungen.

Logbucheintrag Tag2:
Dem Floh das zweite Sprungbein ausgerissen,
Befehl gegeben: „Floh, spring!“ Der Floh sprang aber nicht.

Erkenntnis: Wenn dem Floh beide Sprungbeine ausgerissen werden, verschlechtert es sein Gehör.
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Wissenschaftliche Arbeiten bzw. Fallstudien wollen meist etwas beweisen. Mit dem Assessment für Hunde nBK© soll nichts bewiesen werden, sondern es geht um den individuellen Einzelfall.
Zum Glück gibt es genügend wissenschaftliche Studien über Hunde, die geschulte Menschen durchführen und nichts anderes machen als Hunde zu erforschen, einschließlich der Nebenarbeiten, die dazu gehören.
Beim Assessment für Hunde nBK © geht es nicht um eine Feldforschung oder Forschung, bei der Spiel, Neugierde und Futtermotivation der Haushunde erfasst werden. Im Gegensatz zur Wissenschaft, arbeite ich einzelfallbezogen. In der Wissenschaft lösen mehrer Hunde dieselbe Aufgabe. Beim Assessment für Hunde nBK© lösen zwar auch mehrere Hunde dieselbe Aufgabe,  diese wird dann nach den Grundsätzen der Verhaltensbeobachtung der Potenzialanalyse individuell ausgewertet und nach bestimmten Beurteilungskriterien bewertet. Ein Fähigkeitsprofil wird erstellt, anhand dessen werden die Endergebnisse vorgestellt, bzw. den Haltern die Auswertungspunktzahl der erreichten Punkte in dem jeweiligen beobachteten Merkmal schriftlich mitgeteilt.

Anhand eines Beobachtungsprofils werden unterschiedliche Merkmale wie z. B.

  • kognitive Merkmale
  • psychosoziale Merkmale
  • Art der Ausführung

durch verschiedener Übungen und Aufgaben beobachtet.

Beispiel: Im beobachteten Merkmal „Art der Ausführung“ im Unterpunkt Antrieb und im beobachteten Merkmal „Psychosoziale Merkmale“ im Unterpunkt Empathie- und Einfühlungsvermögen wurde bei dem 2-jährigen Hund deutlich, dass er beim 2. Durchlauf der Übungen, als die Halterin anwesend war, die Übung mit mehr Antrieb und Freude ausführte als im 1. Durchlauf als die Halterin nicht im Raum anwesend war. Zu diesen Beobachtungen kann ich der Halterin dann entsprechend des Verhalten des Hundes Tipps und Ratschläge geben. Sie erhält außerdem ein schriftliches Auswertungsergebnis der beobachteten Merkmale.

Ziel des Assessment für Hunde nBK © ist es einen Einblick in die individuellen Denk-, Lern- und Problemlösungsstrategien, die das Verhalten Ihres Hundes beeinflussen, zu erhalten. Dem Halter Tipps für ein harmonisches Zusammenleben und für die Förderung der Fähigkeiten des Hundes zu geben. Wenn Sie Ihren Hund entsprechend seiner Fähikgeiten und Neigungen fördern, ist er glücklich und zufrieden. Sie haben zusammen Spass und lernen Neues dazu, dadurch kann sich die Beziehung zu Ihrem Hund verbessern.

Wenn Sie also Interesse an einer individuellen schriftlichen und natürlich auch mündlichen Auswertung der beobachteten Merkmale Ihres Hundes haben wollen, dann ist Assessment für Hunde nBK© für Sie und Ihren Hund genau das Richtige.

Am 11. November startet das 2. Assessement für Hunde © in Deutschland. Sichern Sie sich jetzt schon Ihren Platz.

Neuer Termin für das Assessment für Hunde nBK©  

Lesen Sie hier über die Entstehung von Assessment für Hunde nBK©

Ich freue mich auf Sie und Ihren Hund.

Bettina Küster

Hundepsychologin nTR
Trainerin für Diabetikerwarnhunde

 

Erste Auswertung zum 1. Assessment für Hunde nach Bettina Küster ©

Erste kurze Erkenntnisse

vom Assessment für Hunde nBK©

Am 12. August 2017 fand das 1. Assessment für Hunde nBK© in Deutschland/Neukirchen-Vluyn statt.

Beobachtet wurden zwei Hunde, ein fast 10-jähriger Mischling und ein zweijähriger Berner Sennenhund. Für mich war es wichtig zu sehen, wie Hunde die Übungen meistern, wenn die Halter anwesend sind oder nicht.

Frieda hatte ein extremes exploratives Verhalten und konnte gar nicht lange genug den Raum vorher untersuchen. Frieda, die Mischlingshündin, hatte eine gewisse Selbstsicherheit durch ihr Alter, dieses wurde auch schon bei den Kognitionsforschungsreihen, die ich mit dem BvdH durchgeführt habe, deutlich, dass ältere Hunde wesentlich souveräner an gestellte Übungen herangehen als jüngere Hunde.

Die Übungen wurden mit zwei Durchläufen mit je vier Übungen durchgeführt. Beim ersten Durchlauf war der Halter NICHT anwesend, beim zweiten Durchlauf war der Halter anwesend.
Beiden Hunden wurde genügend Zeit gegeben, um eine Ortsbesichtigung durchzuführen, erst dann wurde begonnen.

Frieda bellte und forderte sie die Testperson im 2. Durchlauf an, ihr beim Hütchenspiel zu helfen. Zusätzlich guckte sie hilfesuchend zu ihrer Halterin. Offensichtlich hat die Anwesenheit der Halterin sofort in ihr den hilfesuchenden Modus geweckt und sie hat sich eher auf die Testperson verlassen als auf sich selber, obwohl sie die Übung Hütchenspiel im 1. Durchlauf schon mit Bravour bewältigt hatte.

Auffällig bei dem zweijährigen Berner Sennenhund war, wie sich seine Freude bei den gestellten Übungen gesteigert hat, als die Halterin im 2. Durchlauf mit im Raum war. Er konnte die Übungen wesentlich schneller, fast doppelt so schnell, als im 1. Durchlauf durchführen. Er war konzentrierter und selbstsicherer in der Ausführung der Übungen. Insgesamt erreichte er wesentlich mehr Punkte bei den beobachteten Merkmalen mit Halter, als ohne Halter.

Abschließend kann man also sagen, dass die Anwesenheit der Halter, das Hundeverhalten in den Übungen nicht nur „positiv“ beeinflusst, sondern in Friedas`Fall den Hund veranlasst hat, diese Aufgabe nicht alleine zu lösen, obwohl sie es konnte.

Quinn, der Berner, hat von der Anwesenheit seiner Halterin insofern profitiert, dass er die Übungen schneller und konzentrierter durchgeführt hat, also ohne sie. Er war zwar auch selbstsicherer in der Ausführung der Übung, doch wichtig ist hier die Förderung der Selbstsicherheit durch eigenständiges Erkunden und bewältigen der Übungen  – ohne den Halter. So lernt der Hund, dass er auch Übungen ohne seine Halterin gut ausführen kann.

Bettina Küster
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…denn sie wissen nicht, was sie tun.

Zum 100millionsten Mal. Ich kann mich selber nicht mehr hören,  wie ich all‘ die veralteten Hundeerziehungstipps dementiere und gebetsmühlenartig erkläre, warum das gerade nicht richtig ist, was der Gegenüber über die Erziehung von Hunden von sich gibt.  Ob beim Friseur,  bei der Fußpflege, auf irgendwelchen Partys oder Treffen unter Hundemenschen auf der Hundewiese, bei Verwandten; es kommt es immer und immer wieder zur Sprache und ich frage mich, warum stirbt dieser Mist nicht aus? Ich verstehe es einfach nicht, warum sich diese alten Mythen über die Erziehung von Hunden so lange halten.

An der University of Pennsylvania fanden Verhaltensforscher heraus, dass Hundehalter, die aggressive Methoden anwenden, um die Verhaltensprobleme ihres Hundes in Griff zu bekommen, die Probleme verschärfen, anstatt sie zu lindern.

Die Studie, die im Applied Animal Behaviour Science veröffentlicht worden ist, ergab, dass die Hunde von Haltern, die mit auf  Strafen – basierte Techniken arbeiten, immer aggressiver wurden, im Gegensatz zu Hunden deren Halter die positive Verstärkung-Technik verwenden.

Tierarzt Meghan Herron (Hauptautor der Studie) sagte, es sei interessant, dass Methoden, wie der „Alpha- Rolle“ und das Schlagen oder Schreien „nein“ an mehr als einem Viertel der Hunde eine aggressive Reaktion auslöste.

Hier nochmal zum Mitschreiben:

Bei Anwendung folgender veraltetender Methoden kann der Hund aggressiv werden bzw. wird der Hund aggressiv.

RUDELFÜHRER

Der Mensch kann K E I N Rudelführer sein. Rudelführer gibt es nur innerhalb einer Art. Punkt.  Sie können als Mensch ein Freund für ihren Hund sein, der mit liebevoller Konsequenz seinen Hund erzieht.

ACHTUNG!
Das denkt der Hund, wenn Sie sich als Rudelführer aufspielen.
Den kann ich eigentlich nicht für voll nehmen, er versteht meine Hundesprache nicht und geht nicht darauf ein. Was kann ich nur tun, der ist absolut unsouverän?

Das sollte der Mensch wissen, wenn er sich als Rudelführer aufführt.
Der Hund wird sie nicht ernst nehmen, sondern Ihnen nur aus Angst vor Strafe folgen. Die Frage, die sich hier stellt: „Wollen Sie das?“ Ihr Hund wird Ihr Gehabe nicht verstehen, da Hunde eine eigene Sprache sprechen, die man sehr leicht als Halter lernen kann.

Nackenschütteln

Mehre Hunde, die nicht miteinander verwandt sind, bilden K E I N  Rudel, sondern eine Gruppe. Ein Rudel ist eine Familie, z. B. eine Wolfsfamilie oder Hundefamilie mit ihren Kindern. Der Nackenbiss einer Hündin bei ihren Welpen dient nur dazu, um die Welpen von A nach B zu tragen. Dieses passiert ganz sanft und hat N I C H T S mit Strafe zu tun.

ACHTUNG!
Das denkt der Hund, wenn er am Nacken geschüttelt wird.
Ein Hund, der mit Nackenschütteln vom Menschen bestraft wird, sieht das als eine Todesandrohung an. Der Hund lernt, ich muss mich vor meinem Halter in Acht nehmen und hat Angst vor ihm.

Das sollte der Mensch wissen, wenn er seinen Hund am Nacken schüttelt:
Das Nackenschütteln wenden Raubtiere bei ihrer Beute an und signalisieren damit eine Tötungsabsicht. Sie teilen Ihrem Hund damit also mit, dass Sie ihn töten wollen.

An der Leine rucken

An der Leine rucken ist eine Strafe und führt zu verrenkten Halswirbelsäulen und Schäden am Hals, erst recht, wenn der Hund NUR ein Halsband trägt, kann es sogar auch den Augeninnendruck erhöhen.

ACHTUNG!
Das denkt der Hund beim Leinenrucken!
Halter ruckt, wenn ein anderer Hund kommt, Hund spürt einen Schmerz aufgrund des Leinenrucks und verknüpft den Schmerz mit dem Anblick anderer Hunde.

Das sollte der Mensch wissen, wenn er ständig an der Leine ruckt, kann es zu folgenden gesundheitlichen Schädigungen kommen:

• Kehlkopfentzündungen
• Schäden an der Wirbelsäule
• Schäden an der Luftröhre, Husten oder chronisches Röcheln
• Zu hoher Blutdruck
• Erhöhter Augeninnendruck

und zu Verhaltensauffälligkeiten beim Hund; z. B. Leinenaggression.

Alpha-Wurf/Alpha-Rolle

Auch der Alpha-Wurf signalisiert dem Hund, dass sein Halter nicht die besten Absichten hat und in Zukunft mit Vorsicht zu genießen ist, denn die Alpha-Rolle, Schlagen und Schreien bewirken Aggressionen.

ACHTUNG!
Das denkt der Hund beim Alpha-Wurf.
Mein Herrchen will  mir Schmerzen zufügen, dann wehre ich mich jetzt mal besser; Hund knurrt und/oder beißt eventuell.

Das sollte der Mensch wissen, wenn er ständig den Alpha-Wurf bei seinem Hund anwendet.
Als logische Konsequenz wird Ihr Hund sich wehren, sich verteidigen und eventuell zubeißen, da Sie ihm  Schmerzen zufügen und erniedrigen.

 

In den 80ern und 90ern des letzten Jahrhunderts wollte man uns glauben machen, dass jegliches Anzeichen eines Verhaltensproblems ein Dominanzproblem des Hundes wäre.

Man unterzog uns einer Gehirnwäsche. Viele Bücher trafen Aussagen wie: „Hundebesitzer muss die Alphaposition des Rudels einnehmen und verhindern, dass der Hund dominant wird.“

Das Wissen über die Erziehung unserer Kinder ist sehr weit fortgeschritten. So weiß jeder, dass ein Kind nicht geschlagen werden darf. Die Erziehungsmethoden haben einen langen Entwicklungsprozess durchgemacht.

Früher mussten Kinder viel strengere Gesetze befolgen. Mädchen mussten beispielsweise bei der Begrüßung von Erwachsenen einen Knicks machen, Jungen eine leichte Verbeugung. Bei Tisch durften viele Kinder gar nicht sprechen. Solch strenge Verhaltensregeln sind heute passé.

Hier haben Pädagogen und Erzieher eingesehen, dass eine Erziehung ohne Strafe besser ist als mit Strafen. Das hat eine Studie von Eron et al. (1963) mit 451 Schulkindern ergeben: Ergebnis: Kinder die härtere, physische Bestrafung erleiden, sind in der Schule ebenfalls aggressiver.

Auch Verhaltensforscher haben vor langer Zeit eingesehen, dass eine Erziehung ohne Strafen beim Hund besser ist als mit Strafen.

Was ich damit sagen will? In der Erziehung unserer Kinder sind wir uns einig, dass diese straffrei erfolgen muss, doch bei der Erziehung unserer Hunde gibt es so viele verschiedene Methoden. Der leid tragende ist der Hund. Doch es gibt nur eine eine einzige Möglichkeit, einen Hund richtig zu erziehen, nämlich absolut

G E W A L T F R E I.

Quelle:

http://news.medill.northwestern.edu/chicago/news.aspx?id=124687Link zur Studie:http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168159108003717

Zeckenanzeigehund

Hunde arbeiten mit uns zusammen und informieren uns.

Die enge Bindung zum Menschen spiegelt sich in der Kommunikation wieder. So informiert mich Emma, wo sich eine Zecke an ihrem Körper befindet durch ständiges Kratzen an der entsprechenden Stelle. Oder aber durch Anzeigen mit Blicken und Schnüffeln an der Stelle, wo sich die Zecke gerade befindet, z. B.  am Boden oder auf dem Teppich. Sie schaut erst mich an und dann die Zecke im abwechselnden Rhythmus.
Eines abends, als ich auf der Couch saß, legte sich Emma vor mich und senkte ihren Blick auf den Teppich. Diesen Blick hat sie häufig, wenn sie draußen auf der Wiese Insekten beobachtet. Sie hob den Kopf nicht und schaute aufmerksam aber paralysiert, mit den Ohren nach vorne gerichtet, nach unten auf den Teppichboden. Ich untersuchte den Teppich, da ich eine Zecke vermutete, fand jedoch keine. Auch auf meine Frage hin:“Was ist denn da?“, reagierte sie nicht. Ihr Kopf blieb unten. Erst als ich unter die Couch schaute entdeckte ich eine vollgesogene Zecke, die sich langsam von unter der Couch auf den Teppich zu bewegte. Ich schnappte mir die Zecke, ließ Emma noch einmal daran riechen, belohnte Emma und entsorgte die Zecke.
Emma hatte im Laufe der Jahre gelernt, dass ich ihr die Zecken entferne und sie danach sofort für ihr ruhiges Verhalten belohnt wird. Jedes Mal nach dem Entfernen besteht sie regelrecht darauf, die Zecke zu beschnuppern. Ich vermute auch, dass meine jeweilige Freude über das Anzeigen einer Zecke in der Wohnung von ihr und der sofortigen Belohnung dafür, dazu geführt hat, dass Emma das als eine/ihre Aufgabe ansieht und mit mir bewußt zusammen arbeitet. Außerdem hat natürlich eine unbewußte Konditionierung stattgefunden.

Bettina Küster
Hundepsychologin nTR
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Gute-Laune-Dogs-Beobachtungstraining „Ich sehe was, was du nicht siehst“

Assessment für Hunde nBK (c)

Was ist das denn? Wie bin ich denn auf diese Idee gekommen? Ganz einfach: Nach dem Besuch eines 2-tägigen Seminares Beobachtungstraining für das Assessment-Center-Verfahren eines renomierten Weiterbildungsträgers wurde speziell auf den Einsatz in der Potenzialanalyse im Rahmen von Projekten im Übergang Schule und Beruf  dieses AC modifiziert. Ziel ist es, berufliche Affinitäten, Fähigkeiten und Kompetenzen Jugendlicher und Schüler zu erkennen.
Ich arbeitete mit Jugendlichen zusammen und konnte auch schon meine Arbeit als Hundepsychologin mit in die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BVB) einbeziehen. Das macht einen riesen Spass, natürlich immer unter der Berücksichtigung, dass alle Beteiligten sich wohl fühlen, sowohl Hund als auch Mensch. Dieses ist mir ganz gut gelungen. Beim 1. Mal hatte ich Lara, die Border Collie Hündin mit; sie ist ein As im Maintrailing. Wir haben 2-3 Trails gelegt und anhand verschiedener Geruchsartikel hat Lara die Runner gefunden. Das hat die Jugendlichen sehr beeindruckt.  Beim 2. Mal hatte ich Tessi, einen ausgebildeten Besuchshund, dabei. Alleine ihre Anwesenheit im Unterricht hatte eine beruhigende Wirkung und viele Teilnehmer öffneten sich. Zum Thema Hund in der Berufsvorbereitung lesen Sie in meinem Blog bald mehr.

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Doch zurück zum AC für Hunde. Nach dem Seminar kam mir die Idee, Hunde nach diesem Schema zu beobachten. Denn was tun wir eigentlich die ganze Zeit, als Hundepsychologen? Wir beobachten Hund und Halter.
Doch bei diesem Verfahren geht es nicht darum zu beurteilen, sondern es geht darum, den Hund objektiv zu bewerten und herauszufinden wie er NOCH besser gefördert werden könnte. Vielleicht macht der eine oder andere Hund schon Agility, das ist aber nicht wirklich sein Ding. Der Halter kennt keine Alternativen. Doch es gibt so viele Alternativen einen, Hund zu fördern.
Um herauszufinden, wie sie Ihren Hund noch besser fördern können, hat Gute-Laune-Dogs dieses Beobachtungstraining entwickelt und entsprechende Merkmale aufgestellt, die beobachtet werden.  Anhand eines Beobachtungsprofils werden bestimmte Merkmale bewertet. Ein wichtiges Merkmal beim Assessment für Hunde (c) ist zum Beispiel Kommunikation. Welchen Wert erzielt der Hund bei der Beobachtung zum Merkmal Kommunikation? Danach erhält der Halter eine indviduelle schriftliche Auswertung per Mail nach Hause geschickt. Die Auswertung enthält Tipps, wie sie Ihren Hund entsprechend fördern können.

Na sind Sie neugierig geworden? Dann schreiben oder rufen Sie mich an.

Gute-Laune-Dogs kommt auch zu Ihnen in die Hundeschule, um das Assessment für Hunde (c) durchzuführen, wenn genügend Teilnehmer vorhanden sind.

Falls Sie Interesse an einer Beobachterschulung haben, um selbständig Assessments für Hunde (c) durchzuführen, schreiben oder rufen Sie mich an.

Am 12. August startet das 1. Assessment für Hunde (c) in Deutschland. Sichern Sie sich jetzt schon Ihren Platz. Hier geht es zur Ausschreibung:
Ausschreibung Assessment für Hunde (c)

Neukirchen-Vluyn, 02.06.2017

Bettina Küster
Hundepsychologin nTR
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Lieblingsbeschäftigungen von Hunden fördern

Wer seinen Hund gut kennt und ihm was Gutes tun möchte, lässt ihn oft seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Kennen Sie die Lieblingsbeschäftigungen Ihres Hundes? Wenn nicht, versuchen Sie es einfach herauszufinden.
Ich habe Ihnen mal ein paar Lieblingsbeschäftigungen meines Hundes herausgesucht. Wichtig dabei ist, dass der Hund es freiwillig tut, motiviert ist und Spaß an der Sache hat. Hunde, die oft ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können, sind zufriedener. Gekennzeichnet sind diese Beschäftigungen vom wenigen Eingreifen des Besitzers, heißt, es werden so wenig wie möglich Signale erteilt. Der Hund soll möglichst selbständig handeln.

Ich bin auf Fotos gespannt, auf denen Ihr Hund seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht.

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Beobachten von Insekten
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Leckerliesuche am Lieblingsbaumstamm
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Andere Tiere beobachten
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Sich an der Lieblingsstelle kraulen lassen
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Leckerlies schnappen und fressen
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Nach Mäusen buddeln
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Am Baumstamm nach Leckerlies suchen.
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Auf die kleinen Freunde aufpassen und in Schach halten.
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Lieblingsstofftier totschütteln.
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Fressen im Freien.
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Mit einem Freund zusammen andere Hunde beobachten.
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In der Sonne chillen.
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Welpen Marnieren beibringen.
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Sonnen.
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Schnüffeln.
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Welpen betüddeln.
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Im Sand laufen.
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Springspiele.
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Kletterspiele
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Sich von Frauchen mit dem Faszienball massieren lassen.
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Mit Frauchen zusammensitzen.
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Sich das Ohr ausschlecken lassen.

 

Bettina Küster
http://www.gute-laune-dogs.de

Ich freue mich über einen Pfotenabdruck auf meiner Seite.
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Rehaklinik mit Hund; Ferienwohnungen für Angehörige mit Hund in der HELIOS Klinik Schloss Schönhagen

Ende März 2017 konnte ich eine Ferienwohnung für Euch testen, und zwar liegt diese Wohnung auf dem Gelände der HELIOS Klinik Schloss Schönhagen.

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In dem 150 m entfernten Gästehaus „Haus am Schlossteich“ sind extra fünf Ferienwohnungen für Begleitpersonen von Patienten mit Hund erlaubt. Ich habe Wohnung Nr. 1 getestet.
Alle fünf Wohnungen sind neu renoviert und restauriert und in einer schönen Lage auf dem Schlossgelände. Sowohl von außen als auch von innen ist alles komplett neu, incl. des Mobiliars. Die Ferienwohnungen stehen seit Juli 2015 ausschließlich für Begleitpersonen von Patienten, die mit Hund anreisen zur Vermietung.  Wohnung Nr.  1 befindet sich im Erdgeschoß und ist somit ein Traum für Hunde.
Zum Strand und zur Steilküste sind es ca. 10 Gehminuten. Es gibt auch einen eigenen Hundestrand. Direkt hinter dem Haus befindet sich ein Wanderweg, der durch die Felder führt. Allerdings ist es ratsam, Hunde die jagdlich motiviert  sind, dort anzuleinen, da es dort Sprünge von Rehen gibt. Ich übertreibe nicht, wenn ich von Sprüngen schreibe. Ich habe noch nie so viel Rehe in freier Natur auf einmal gesehen. Von ‚einem Sprung Rehe‘ spricht man, wenn man mehrere/viele Rehe sieht.
Angehörige dürfen in der HELIOS Klinik Schloss Schönhagen gegen eine geringe Gebür essen.  Das Frühstück, Mittagessen und Abendbrot habe ich auch getestet und es war gut. Der Essenssaal ist sehr modern und geschmackvoll eingerichtet und befindet sich in dem neuen Anbau der Klinik.
Ein Tipp einer Klinikmitarbeiterin, der sich als ausgewiesen gut herausstellte, war das Restaurant Fährschänke in Kappeln, welches 24 Stunden geöffnet und eine hervorragende Fischkarte hat. Danach könnte man dann zum Kuchenessen zum Café Obstgarten in Kappeln gehen, dort bekommt man den besten Käsekuchen.

Bettina Küster

http://www.gute-laune-dogs.de

Zum Weiterlesen: In diesen Rehakliniken ist die Mitnahme von Hunden erlaubt
Über einen Pfotenabdruck freue ich mich: Facebookseite von gute-laune-dogs

 

Summ, summ, summ, nicht nur Bienchen 🐝 summt herum

VON

BETTINA KÜSTER

Vor ein paar Tagen habe ich einen riesigen Schreck bekommen. Emma hatte eine Wespe im Maul.  Sie lag wie immer auf ihrem Lieblingsplatz unter dem Wohnzimmertisch und fing an zu schnalzen, schüttelte ihren Kopf und versuchte etwas aus ihrem Maul zu spucken. Sofort sind wir zu ihr hin, haben Pfui gesagt und sie spuckte die Wespe aus, die sogar noch wegfliegen konnte. Wir wussten sofort, dass es eine Wespe oder Hummel sein musste, da diese vermehrt bei uns im Garten rumfliegen. Das Signal Pfui war sehr hilfreich. Da wir dieses Signal sehr selten brauchen und es nur benutzen, wenn sie etwas vom Boden aufgenommen hat und ausspucken soll, war es diesmal umso hilfreicher, dass Emma es kannte. Ich beobachtete Emma und durch Kontrolle ihres Mauls, Rachen und Zunge konnten wir zum Glück keinen Stachel und keinen Einstich feststellen.

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Emma beim Beobachten von Insekten!

Im Moment explodiert die Natur und alle möglichen stechenden Insekten wie Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen sind auch wieder auf Kurs. Viele Hunde machen sich einen Spaß daraus, zu versuchen, die unbekannten Flugobjekte zu fangen und gleich zu vertilgen. Emma gehört leider auch zu diesen Sportlern. Sie kann ewige Zeiten Insekten beobachten und irgendwann springt sie auf und versucht sie zu fangen und schnappt nach ihnen.

Woran  erkenne ich, dass mein Hund gestochen wurde?

Falls der Hund im Rachen gestochen wurde, würde er röcheln und würgen und die Schleimhäute schwellen an. Einstichstellen am Körper erkennt man meist dadurch, dass die Stelle angeschwollen ist, eventuell der Stachel noch steckt und der Hund vermehrt diese Stelle leckt oder sogar beim Gestochen werden aufjault. Die Verhaltensweise des Hundes ist insgesamt anders als sonst.

Was sollte ich tun, wenn mein Hund gestochen worden ist?

Erst einmal suchen wir die Einstichstelle und überprüfen, ob der Stachel noch festsitzt. Sollte er noch drinstecken, versuchen wir diesen mit einer Pinzette zu ziehen.  Die angeschwollene Einstichstelle dann mit einem Kühlpad oder mit kaltem Wasser kühlen. Sollte der Hund das Insekt im Hals haben und gestochen worden sein, versucht man den Stachel  heraus zu bekommen. Danach sofort von außen und von innen kühlen.. Am besten innen mit Speiseeis und von außen mit einem Kühlpad und kaltem Wasser. Dann bitte sofort in die nächst gelegene Tierklinik fahren, um den Hund dort vorzustellen.

Durch den Stich kann auch eine allergische Reaktion ausgelöst werden, bis hin zum anaphylaktischen Schock. Das erkenne ich an folgendem Verhalten oder Symptomen:

– Apathie bis zur Bewusstlosigkeit
– geschwächter Eindruck
– taumelnder Gang
– zittern
– Pfoten, Ohren und Schwanzende können kühl sein
– Schleimheute sind blass
– die Atmung ist flach und schnell
– der Herzschlag ist beschleunigt

Auch hier bitte sofort in die nächst gelegene Tierklink fahren und den Hund vorstellen. Bitte lassen Sie sich für den nächsten Fall/Stich schon einmal Vorsorgemedikamente für einen eventuellen nächsten allergischen Schock mitgeben.

In allen oben beschriebenen Fällen bleiben Sie ruhig und wirken beruhigend auf Ihren Hund ein. Zur Sicherheit leinen Sie Ihren Hund an, damit er nicht weglaufen kann, falls er einen Schock hat.

Bettina Küster
http://www.gute-laune-dogs.de
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Wir sind nominiert zu „Mein Liebster Award“

Ziemlich stolz bin ich schon, das kann ich nicht abstreiten. Da schreibt man sich die Finger wund über Hunde und ihre Menschen und fragt sich, wen interessiert das überhaupt? Umso mehr habe ich mich über die Nominierung von der lieben Karin Immler von Online Hundeschule  gefreut. Ich dachte mir, endlich wirst du mal für das gewürdigt, wo mein ganzes Herzblut dran- und drinsteckt. Danke liebe Karin Immler.

Aber was ist denn Mein Liebster Award überhaupt?
Es ist eine Initiative, die die Blogger vor den Vorhang bringt, die hinter den nominierten Blogs stehen. Jede/r Nominierte des Mein Liebster Award nominiert ihrerseits/seinerseits bis zu 11 weitere BloggerInnen und stellt ihnen einige Fragen. Die Idee ist klasse, so lernt man die Menschen und gute Blogs kennen.

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Emma und ich an der Ostsee in Schönhagen.

Als 1. beantworte ich jetzt die 11 Fragen, die Karin Immler mir gestellt hat.

1. Stell dich den LeserInnen mit 3 Eigenschaften vor, die dich auszeichnen

 Tierverrückt, humorvoll, menschlich.

2. Welche Menschen in Deinem Leben haben Dich gefördert?

Da gibt es ganz viele, die könnte ich gar nicht alle hier nennen, Familie, Freunde und ArbeitskollegInnen.

3. Wen möchtest du unbedingt einmal kennenlernen?

Ray Coppinger und Mark Bekoff

4. Was gefällt dir am Bloggen?

Mir schreibt niemand vor, was ich schreibe.

5. Was ist deine große Stärke in Sachen Hund?

Ich empfinde sehr viel Empathie für Hunde und kann mich sehr schnell in Hunde rein versetzen und weiß, ob es ihnen gut oder schlecht geht. Diese besondere Eigenschaft kann ich natürlich gut für meine Arbeit als Hundepsychologin gebrauchen.

6. Wie kommst du auf die Themen für deine Blogartikel?

Das ist abhängig von den Gegebenheiten und was mich persönlich gerade sehr bewegt in der Hundeszene. Generell möchte ich aber Hundehalter erreichen und nicht Hundeexperten.  Ich schreibe also für den normalen Hundehalter.

7. Musst du dir manchmal auch Kritik an deinem Blog anhören? Wie gehst du damit um?

Oh ja, eine gute Freundin, die Buchautorin mehrerer Bücher ist, sagte mir mal: “Wenn du kritisiert wirst, dann hast du es geschafft.“

Ich versuche auf sachliche Kritik sachlich zu antworten.

8. Was macht für dich einen guten Blog aus?

Na ja, das ihn viele Menschen lesen, aufgrund der interessanten Artikel.

9. Wie viel Ehrlichkeit verträgt ein Blog?

Wenn ich nicht ehrlich bin, bin ich auch nicht authentisch. Und das braucht ein Blog, die Authentizität des Bloggers, damit man ihm glaubt.

10. Liest du auch Blogs, die gar nichts mit deinem Business zu tun haben? Wenn ja, welche?

Mich interessieren Sportblogs, Essensblogs, Reiseblogs, Musikblogs, mehr fällt mir im Moment nicht ein.

11. Was sind absolute No-Gos für einen guten Blog?

Texte ohne Bilder, also Bleiwüsten und zu lange Artikel. Ich ertappe mich selber dabei, diese nicht zu Ende zu lesen, obwohl es vielleicht spannend ist.


Nun nominiere ich sechs weitere Blogs, die mir sehr am Herzen liegen und die ich persönlich sehr lesenswert finde. Die Reihenfolge ist rein zufällig gewählt:
1. Schoneaussichtenfuerhunde Blog von Stephanie Küster ist ein tollter Blog über einfühlsames und kompetentes Hundetraining, auch geballt mit Wissen über Hundephysiotherapie.
2. Canisindipendicus.blog von Hana Sanders-Høstløvet. Ein außergewöhnlicher Blog über außergewöhnliche Hunde, wie z. B. über Dingos und Wolfshunde.
3. freilauf.cc von Nina Tschanhenz Ein Blog mit Buchtipps, über Ernährung und Tierschutz, sowie Tipps und Wissenswertes über Hunde.
4. blog.vawidoo.com von Silke Schippmann und Simone Braun ist ein Reiseportal für Menschen, die ohne Hund nicht in Urlaub fahren möchten.
5. dogcom.de/artikel.html von Sonja Hoegen ist ein Blog über anspruchsvolle kompetent dargestellte und niedergeschriebene Themen in der Hundewelt.
6. bestfriends-castrop blog von Marcus Liedschulte ist ein Blog über aktuelle Hundethemen, die ohne Blatt vorm Mund niedergeschrieben werden.

Meine 11 Fragen an die nominierten Blogger:
1. Was machst du in deiner Freizeit – außer Bloggen und mit Hunden spazieren gehen?
2. Welche Tiere leben noch in deinem Haushalt?
3. Wie viele Hunde hast du?
4. Wo kommen diese(r) Hund(e) her (Tierschutz/Züchter)?
5. Wo und wie wohnst du (ländlich oder in der Stadt)?
6. Wann begann deine Leidenschaft zum Bloggen?
7. Wie oft schreibst du?
8. Wie kommst du auf deine Themen?
9. Hast du schon mal daran gedacht, ein Buch zu schreiben? Und wenn ja, welcher Titel?
10. Was gefällt dir am Bloggen besonders?
11. Gibt es etwas, was dir am Bloggen mißfällt?
Die Regeln des Liebster-Award

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  4. Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Viel Spaß beim Stöbern der Blogs

wünscht Ihnen

Ihre

Bettina Küster